Automatisierte Messung leitungsgebundener Emissionen

Das TDEMI System vereinfacht und beschleunigt die Messprozedur und erhöht gleichzeitig die Qualität und Zuverlässigkeit des Messergebnisses. Die Netznachbildung (engl. line impedance stabilisation network, LISN) wird mittels TDEMI ferngesteuert. Alle Phasen werden vollautomatisch gemessen. Der Reportgenerator erstellt ein Meßprotokoll entsprechend den Grenzwerten, die der Anwender auswählt. Die Konfiguration und in der Messsoftware vorgenommenen Einstellungen inkl. Grenzwerte und Korrekturfaktoren (engl. transducer) können gespeichert und bei Bedarf wieder geladen werden um weitere Messungen in der gleichen Konfiguration durchzuführen, ohne die Einstellungen neu eingeben zu müssen.

Störleistungsmessung

Die Messung der Störleistung wird mittels Absorberzange durchgeführt, welche entlang des Kabels des Messobjekts bewegt wird. Bei jeder Postion der Absorberzange wird mit dem TDEMI das vollständige Spektrum gemessen, was etwa 20 Sekunden pro Position dauert. Durch aktivieren der MaxHold Funktion in der Gerätesoftware erhält man die maximalen Emissionen aller Positionen. Der Reportgenerator erstellt ein Meßprotokoll entsprechend den Grenzwerten, die der Anwender auswählt. Die Konfiguration und in der Messsoftware vorgenommenen Einstellungen inkl. Grenzwerte und Korrekturfaktoren (engl. transducer) können gespeichert und bei Bedarf wieder geladen werden um weitere Messungen in der gleichen Konfiguration durchzuführen, ohne die Einstellungen neu eingeben zu müssen.

Messung gestrahlter Emissionen bis 1 GHz

Die ursprünglich aufgrund herkömmlicher Messempfänger und ihrer sequentiellen Frequenzdurchstimmung eingeführten Vormessungen werden durchgeführt, um die kritischen Frequenzen zu identifizieren und durch deren anschließender Nachmessung die gesamte Testzeit der finalen Messung zu reduzieren. Das TDEMI Messsystem erlaubt hier die Qualität der Vormessung wesentlich zu erhöhen, da aufgrund des signifikanten Geschwindigkeitsvorteils erheblich größere Verweildauern angewandt werden können. Typischerweise können die Verweildauern hier um zwei Größenordungen länger gewählt werden, als bei herkömmlichen Funkstörmessempfängern. Gleichzeitig ist die gesamte Testzeit für die Vormessung dennoch deutlich geringer. Anschließend können an den ausgewählten kritischen Frequenzen und Positionen Nachmessungen druchgeführt werden. Eine Untersuchung des Abstrahlcharakteristik (eng. radiation pattern) kann durchgeführt werden, um emittierende Quellen zu identifizieren.

Emissionsmessung oberhalb 1 GHz

Emissionsmessungen oberhalb 1 GHz werden an verschiedenen Winkelpositionen des Drehtisches durchgeführt, auf welchem sich das Messobjekt befindet. Bei jeder Position wird eine vollständige Messung druchgeführt. Die MaxHold Funktion wird genutzt, um die maximalen Emissionen aller Spektren zu erhalten. Der Reportgenerator erstellt ein Meßprotokoll entsprechend den Grenzwerten, die der Anwender auswählt. Eine Untersuchung des Abstrahlcharakteristik (eng. radiation pattern) kann durchgeführt werden, um emittierende Quellen zu identifizieren.